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7. Arbeitsschutzforum 2012
Bundesarbeitsministerin von der Leyen: "Psychische Belastungen aus der mystischen Ecke herausholen"

Datum 28.09.2012

Berlin, 26. September. Wer unter psychischen Belastungen im Job leide, darf nicht als überfordert oder wenig belastbar abgeurteilt werden. Das forderte Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen am 25. September in Berlin in ihrer Eröffnungsrede zum diesjährigen Arbeitsschutzforum. Vielmehr müsse das Thema psychische Belastungen ebenso behandelt werden wie der physische Arbeitsschutz, denn die gesundheitlichen Folgen können bei beiden die gleichen sein, so die Ministerin weiter. Darüber hinaus forderte von der Leyen einen "Mind Change", denn: "Das Thema psychische Belastungen ist in den Unternehmen noch nicht angekommen".

Zum diesjährigen Arbeitsschutzforum trafen sich in Berlin rund 200 Experten aus den Bereichen Arbeits- und Gesundheitsschutz, Politik und Wissenschaft, um sich über aktuelle Trends und künftige Herausforderungen beim Thema sichere und gesunde Arbeit auszutauschen. Das Arbeitsschutzforum findet regelmäßig im Rahmen der Gemeinsamen Deutschen Arbeitsschutzstrategie (GDA) statt, die die Aktivitäten der Akteure im Arbeitsschutz in Deutschland bündelt. Dies sind das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS), der Länderausschuss für Arbeitsschutz und Sicherheitstechnik (LASI) und die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV).

Die Teilnehmer des Arbeitsschutzforums diskutierten auch die drei neuen Ziele der GDA: Organisation des Arbeitsschutzes, Muskel-Skelett-Erkrankungen sowie psychische Belastungen, welche allesamt branchenübergreifend von Bedeutung sind. Erstmals hat auch die Gesetzliche Krankenversicherung (GKV) ihre jüngst verabschiedeten Präventionsziele mit der GDA abgestimmt, sodass nun ein konzertiertes Vorgehen aller Beteiligten möglich wird. Bundesarbeitsministerin von der Leyen lobte in ihrer Rede das hohe Maß an Einigkeit aller Akteure – die sie sich so auch für die Politik wünsche.

Weitere Informationen zum Beitrag gibt es auf folgenden Internetseiten:
www.bmas.de