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Arbeitsprogramme 2008-2012

Für den Zeitraum 2008 – 2012 wurden folgende Arbeitsschutzziele festgelegt:

  • Verringerung der Häufigkeit und Schwere von Arbeitsunfällen
  • Verringerung der Häufigkeit und Schwere von Muskel-Skelett-Erkrankungen
  • Verringerung der Häufigkeit und Schwere von Hauterkrankungen

Den zwei erstgenannten Zielen ist eine zweite Zielebene zugeordnet. Durch sie wird die Einbeziehung der Verringerung von psychischen Fehlbelastungen und der Förderung der systematischen Wahrnehmung des Arbeitsschutzes in Unternehmen in die Programmentwicklung aufgenommen.

Für die Umsetzung dieser Ziele haben die GDA-Träger insgesamt elf Arbeitsprogramme (AP) aufgelegt. Die Tabelle zeigt, wie sich die einzelnen Arbeitsprogramme den Zielen und Handlungsfeldern zuordnen.

Arbeitsschutzziele

Verringerung von Häufigkeit und Schwere von ArbeitsunfällenVerringerung von Häufigkeit und Schwere von Muskel-Skelett-Belastungen und -ErkrankungenVerringerung der Häufigkeit und Schwere von Hauterkrankungen

Gemeinsame Handlungsfelder

  • Bau- und Montagearbeiten, Logistik
  • Transport und Verkehr (auch innerbetrieblich)
  • Zeitarbeit bzw. Neulinge im Betrieb
  • Gesundheitsdienst
  • einseitig belastende und bewegungsarme Tätigkeiten
  • Arbeit mit/im feuchten Milieu
  • Umgang mit hautschädigenden Stoffen

Arbeitsprogramme

Kategorie I

(verbindliche und bundesweite Umsetzung nach einheitlichen Kriterien durch alle GDA-Träger)

  • AP Bau
  • AP Zeitarbeit
  • AP Transport
  • AP Pflege
  • AP Büro
  • AP Haut

Arbeitsprogramme

Kategorie II

(Umsetzung nach einheitlichen Kriterien; Beteiligung der GDA-Träger fakultativ)

  • AP Schulen
  • AP Feinmechanik
  • AP Ernährungsindustrie     
  • AP Hotellerie
  • AP ÖPNV