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Gesundheitsschutz bei Feuchtarbeit und Tätigkeiten mit hautschädigenden Stoffen

Fast jede dritte gemeldete Berufskrankheit ist eine Hautkrankheit!

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Hauterkrankungen erzeugen nicht nur Leidensdruck bei den Betroffenen, sondern auch hohe Kosten. Die gesetzlichen Unfallversicherungsträger wenden pro Jahr ca. 22 Millionen Euro für die Behandlung von Hauterkrankungen und deren Folgen auf. Der volkswirtschaftliche Schaden ist ungleich höher und beläuft sich auf ca. 1,25 Milliarden Euro. Dabei könnte ein hoher Anteil an Hauterkrankungen vermieden oder ihre Schwere verringert werden, wenn geeignete Schutzmaßnahmen ergriffen und konsequent umgesetzt würden.
Hier setzt das GDA-Arbeitsprogramm "Haut" an. Staatliche Arbeitsschutzbehörden und gesetzliche Unfallversicherungsträger zielen in einer gemeinsamen Initiative auf eine Stärkung des Sicherheits- und Gesundheitsbewusstseins bei Arbeitgebern und Beschäftigten ab.

Die GDA stellt für das Arbeitsprogramm "Haut" folgenden Unterlagen bereit:

  • Fachdatenbogen (PDF-Datei, 40 KB)
    Mit Hilfe des Fachdatenbogens soll der IST-Zustand bei den Arbeiten mit/im Feuchtmilieu und Kontakt mit hautschädigenden Stoffen im Abstand von 3-6 Monaten dokumentiert werden.
  • Handlungshilfe (PDF-Datei, 463 KB)
    Die Handlungshilfe erläutert die notwendigen Eingaben auf dem Erhebungsbogen näher.
  • FAQ (PDF-Datei, 113 KB)
    Diese Liste beantwortet Fragen, die sich aus der praktischen Umsetzung des Arbeitsprogramms vor Ort ergeben. Sie wird fortlaufend aktualisiert und im Internet veröffentlicht.
  • Tabelle unterstützender GDA-Aktivitäten (Excel-Datei, 64 KB)
    Zur Untersützung des Arbeitsprogramms "Haut" können z.B. spezielle Interventionsmodelle, abgestimmte Informationsmaterialien, Beratungs- und Schulungskonzepte für Führungskräfte und Beschäftigte u.a. eingesetzt werden. Die Tabelle dient der einheitlichen Erfassung dieser unterstützenden Aktivitäten.