Navigation und Service

Springe direkt zu:

Suche

Suchbegriff eingeben

Erweiterte Suche

Sicherheit und Gesundheitsschutz bei einseitig belastenden und bewegungsarmen Tätigkeiten an Produktionsarbeitsplätzen im Bereich feinmechanischer Montierertätigkeiten

Verbesserung der Präventionskultur und der Gesundheitskompetenz an Produktionsarbeitsplätzen bei feinmechanischen Montierertätigkeiten in verschiedenen Branchen

Unter den Arbeitsunfähigkeits-Diagnosen je 100 Versicherte entfallen bei Montierern und Beschäftigten mit vergleichbarer Tätigkeit jährlich 39,1 auf Muskel- und Skelett-Erkrankungen (MSE) und Erkrankungen des Bindegewebes. Dies liegt deutlich über dem Durchschnitt aller Versicherten (24,4).

Ursachen:

  • Dauerhaft sitzende oder stehende Tätigkeiten
  • Tätigkeiten mit Zwangshaltungen
  • repetitive Tätigkeiten
  • einseitig belastende Tätigkeiten
  • taktgebundene Arbeit
  • Präzisions- und Feinarbeit
  • Arbeit unter Einwirkung von Lärm, Stäuben, biologischen und chemischen Stoffen
  • Tätigkeiten mit Vibrationseinwirkung (Hand-Arm-Vibration)
  • Tätigkeiten, die ggf. kombiniert mit ungünstigen Körperhaltungen auftreten
  • Schichtarbeit, Nachtarbeit
  • niedriges Qualifizierungs- und Verdienstniveau, unterschiedliche Entlohnungsformen
  • Arbeitnehmerüberlassung/Zeitarbeit
  • Tätigkeiten mit kombinierten physischen und psychomentalen Belastungen (monotone Arbeit und/oder geringer Handlungs- und Gestaltungsspielraum
  • Zeitdruck, fehlende Rückkopplung)

Auswirkung:

  • Hohe Kosten für die betroffenen Branchen
  • erhöhte Personalfluktuation
  • Belastung der sozialen Sicherungssysteme, menschliches Leid

Ziel:

Verringerung der Häufigkeit von MSE durch,

  • Verbesserung der Präventionskultur in Unternehmen
  • Erhöhung der Gesundheitskompetenz der Beschäftigten