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Stress reduzieren - Potenziale entwickeln

Informationen zum Arbeitsprogramm Psyche der Gemeinsamen Deutschen Arbeitsschutzstrategie

Stress, Burn Out, Depressionen: Der Anstieg von Arbeitsunfähigkeitstagen und Frühverrentungen, die auf psychische Belastungen zurückzuführen sind, ist alarmierend. Hinzu kommt, dass es vielerorts an dem Wissen um die richtigen Präventionsmöglichkeiten fehlt. Hier setzt das GDA-Arbeitsprogramm Psyche an. Ziel ist es, die betrieblichen Akteure umfassend zu informieren und zu qualifizieren, darunter Unternehmer, Führungskräfte, Personalvertretungen sowie Verantwortliche für den Arbeits- und Gesundheitsschutz.

Die Angebote des Arbeitsprogramms auf einen Blick

  • Internetportal gda-psyche.de: Auf dem Portal finden Unternehmer und Beschäftigte alles Wichtige rund um das Thema psychische Belastungen am Arbeitsplatz. Beispielsweise wird in der Rubrik "Arbeit und Psyche von A bis Z" erklärt, welche verschiedenen Faktoren das Wohlbefinden von Beschäftigten beeinflussen und wo es Stellschrauben im Unternehmen gibt. www.gda-psyche.de
  • Empfehlungen zur Umsetzung der Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastungen: Seit Ende 2013 fordert das Arbeitsschutzgesetz explizit die Berücksichtigung psychischer Belastungen in der Gefährdungsbeurteilung. Eine neue Broschüre erläutert in sieben Schritten die Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastungen, ihre Methoden und Instrumente. Damit wird ein Korridor beschrieben, innerhalb dessen sich die konkrete Umsetzung der Gefährdungsbeurteilung bewegen soll. Die Broschüre richtet sich insbesondere an Unternehmen und betriebliche Arbeitsschutzakteure (u.a. Arbeitgeber, Betriebs-/Personalräte, Betriebsärzte und Fachkräfte für Arbeitssicherheit).


  • Handlungshilfen für die betriebliche Praxis: Das Arbeitsprogramm sammelt Beispiele guter Praxis zum Umgang mit psychischen Belastungen am Arbeitsplatz und macht diese der Öffentlichkeit bekannt. Unternehmen, Beschäftigte und Arbeitsschutzexperten erhalten dadurch praxisnahe Unterstützung für die Verbesserung der Arbeitsbedingungen im betrieblichen Alltag.
  • Qualifizierung des Aufsichtspersonals: Das Aufsichtspersonal der Arbeitsschutzbehörden und Unfallversicherungsträger wird geschult, um psychische Belastungen besser zu erkennen und Betriebe angemessen beraten zu können. Bis Ende 2017 soll das gesamte Aufsichtspersonal über ein Grundwissen zu psychischen Belastungen verfügen.
  • Besichtigung und Beratung: Seit Anfang 2015 führt das Aufsichtspersonal der Arbeitsschutzbehörden und Unfallversicherungsträger abgestimmte Betriebsbesichtigungen durch. Im Fokus der Betriebsbesichtigungen steht die Berücksichtigung psychischer Belastungen in der Gefährdungsbeurteilung. Länder und Unfallversicherungen beraten die Betriebe zudem gezielt zur gesundheitsförderlichen Gestaltung der Arbeitszeit und zum Umgang mit traumatisierenden Ereignissen am Arbeitsplatz.

Kontakt: 

Leitung des GDA-Arbeitsprogramms Psyche
c/o Bundesministerium für Arbeit und Soziales
Referat IIIb 2 
11017 Berlin