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Leitlinie Planung und Ausführung von Bauvorhaben

Mit der Leitlinie "Planung und Ausführung von Bauvorhaben" stellt die GDA den besonders unfallträchtigen Bereich der Bauwirtschaft in den Fokus. Durch die koordinierte Zusammenarbeit der Arbeitsschutzbehörden und Unfallversicherungsträger (UVT) sollen Sicherheit und Gesundheitsschutz der Beschäftigten auf Baustellen verbessert werden.

Die Erfahrungen im Rahmen des GDA-Arbeitsprogramms "Bau- und Montagearbeiten" haben gezeigt: Zusammenarbeit, Informationsaustausch und ein abgestimmtes Vorgehen des Aufsichtspersonals sind wichtige Elemente der Unfallprävention auf Baustellen. Die bewährten Verfahren aus dem Arbeitsprogramm "Bau- und Montagearbeiten" sind in diese Leitlinie eingeflossen. 

Die Leitlinie legt gemeinsame Grundsätze in den Bereichen Information, Beratung und Überwachung sowie Erfahrungsaustausch fest: 

  • Behörden und UVT informieren sich gegenseitig über bekannt gewordene Bauvorhaben. Bei komplexen Bauprojekten werden gegebenenfalls gemeinsame Arbeitskreise zur Begleitung der Bauvorhaben gebildet.
  • Teil der Leitlinie ist ein Informationsblatt für Bauherren, welches über dessen Pflichten gemäß der Baustellenverordnung aufklärt. Behörden und UVT sorgen für die Übermittlung dieser Informationen an den Bauherren.
  • Die Leitlinie stellt eine Sammlung von konkreten Arbeitshilfen zu Fragen des Arbeitsschutzes auf Baustellen zur Verfügung. Die Aufsichtsdienste können Bauherren (beziehungsweise beauftragte Dritte und Koordinatoren) zielgerichtet beraten. 
  • Mängel im Bereich des Arbeitsschutzes und Verstöße gegen Unfallverhütungs­vorschriften auf Baustellen sollen zeitnah beseitigt werden. Der Informations­austausch zwischen UVT und Behörden zu festgestellten Mängeln wird durch ein einheitliches Format unterstützt.
  • Behörden und UVT fördern den regelmäßigen gegenseitigen Erfahrungsaustausch ihres Aufsichtspersonals.

Unfallzahlen und Ausfallzeiten auf Baustellen können reduziert werden, wenn Bauherren, Arbeitgeber, Beschäftigte, Unfallversicherungsträger und die für den Arbeitsschutz zuständigen Behörden konstruktiv zusammenarbeiten. Die vorliegende Leitlinie leistet einen wichtigen Beitrag, um diese Zusammenarbeit zu stärken.

Hinweis:

Als Service für Arbeitsschutzbehörden der Länder und UVT können die Anhänge 3.1 (Fragebogen zur Übermittlung an Behörde) und 3.2 (Fragebogen zur Übermittlung an UVT) im .doc-Format heruntergeladen werden. Die Formulare können somit direkt am Computer ausgefüllt und an die zuständige Stelle übermittelt werden.
Als Service für Bauherren steht Anhang 1 (Informationen nach Baustellenverordnung für Bauherren) zum Download bereit.