Navigation und Service

Springe direkt zu:

Leitlinie Beratung und Überwachung bei psychischer Belastung am Arbeitsplatz

Arbeitsbedingten psychischen Belastungen kommt eine hohe Bedeutung für das Gesundheits- und Krankheitsgeschehen zu. Die psychischen Belastungen bei der Arbeit müssen deshalb im betrieblichen Arbeits- und Gesundheitsschutz erkannt und angemessen berücksichtigt werden.

Ein wichtiger Schritt hierzu ist ein gemeinsames Grundverständnis der Arbeitsschutzbehörden der Länder und der Unfallversicherungsträger im Themenfeld "psychische Belastung". Einheitliches Verständnis und ineinandergreifende Beratungs- und Überwachungsstrategien schaffen eine größere Handlungssicherheit des Aufsichtspersonals bei der Beratung und Überwachung der Betriebe und sind unabdingbar, um die betrieblichen Akteure im Themenfeld "Psychische Belastung" wirkungsvoll unterstützen zu können.

Die vorliegende Leitlinie beschreibt gemäß § 21 Abs. 3 Nr. 1 ArbSchG und § 20 Abs. 1 Nr. 1 SGB VII methodische Vorgehensweisen der für den Arbeitsschutz zuständigen Landesbehörden bzw. der Unfallversicherungsträger für die Beratung und Überwachung der Betriebe. Sie wurde gegenüber der bisherigen Fassung redaktionell überarbeitet und im Anhang 2 um die im November 2015 durch die Nationale Arbeitsschutzkonferenz (NAK) verabschiedeten "Qualitätsgrundsätze für Instrumente/Verfahren zur Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastung" ergänzt.

Diese Qualitätsgrundsätze tragen zu einer gleichgerichteten Beratung und Überwachung der Aufsichtsdienste bei und sind eine wichtige Grundlage dafür, dass Instrumente und Verfahren, die von den Unfallversicherungsträgern und den Ländern angeboten werden, übereinstimmenden Standards entsprechen.