Thema des Monats
www.gesund-pflegen-online.de: Mehr als 1.000 Pflegebetriebe nutzen die Selbstbewertung
Seit Ende Oktober 2010 haben annähernd 1.200 Unternehmen der stationären und ambulanten Pflege mit der Online-Selbstbewertung auf www.gesund-pflegen-online.de ihr Arbeitsschutzniveau unter die Lupe genommen. Basierend auf dieser Analyse erhalten die Unternehmen ein umfassendes Maßnahmenpaket an, um ihren Arbeitsschutz zu verbessern und die Gesundheit der Pflegenden zu erhalten und zu fördern.
Noch nie war es so einfach, Gesundheitskompetenz und Präventionskultur zu fördern. Das belegen erste Rückmeldungen aus den Betrieben: "Best-Practice-Beispiele zeigen, dass alles gar nicht so schwierig ist, wie es auf den ersten Blick aussieht", sagt Stefan Fuchs, Einrichtungsleiter des Elisabethhauses in Bad Nauheim. Hilfreiche Unterstützungsangebote, um sich im Arbeitsschutz weiter verbessern zu können, erhält der Nutzer in der Toolbox. Eine optimale Ergänzung zum Branchenvergleich.
Von der Funktionalität sowie der einfachen und schnellen Durchführung sind mittlerweile viele Arbeitsschutzexperten überzeugt. "Die Online-Selbstbewertung ist für mich absolut verständlich und einfach umsetzbar", bewertet die Betriebsärztin Angelika Opitz das Online-Tool. "Toll, dass jetzt ein so nutzbringendes Instrument von offizieller Seite angeboten wird. Bislang war jeder meiner Betriebe, dem ich davon erzählt habe, interessiert."
Ab Mitte des Jahres 2011 wird das Angebot erweitert. Zukünftig hat auch die Krankenpflege in Kliniken die Möglichkeit mit dem interaktiven Instrument ihren Stand in Sachen Arbeitsschutz zu überprüfen, Risiken zu identifizieren und passgenaue Hilfen zu erhalten.
Wer sich persönlich informieren und beraten lassen möchte, nutzt die regionalen Informationsveranstaltungen (www.gesund-pflegen-online.de/tour) oder tauscht sich auf Messen und Kongressen mit GDA-Experten aus.
Das Programm setzt bei den gerade in der Pflege häufig auftretenden Muskel- und Skeletterkrankungen sowie deren Folgen an und berücksichtigt auch die damit verbundenen psychischen Belastungen von Pflegekräften. Diesen soll vor allem durch die Entwicklung einer Präventionskultur in den Einrichtungen sowie insbesondere durch die Förderung der Gesundheitskompetenz von Führungskräften und Beschäftigten wirkungsvoll begegnet werden.
Von diesem Präventionsansatz profitieren alle Seiten: Denn Unternehmen mit gesunden und motivierten Pflegekräften können die Herausforderungen des Marktes besser bewältigen und damit ihre Wettbewerbsfähigkeit auch in Zukunft erhalten.
