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Presse / Aktuelles

Neben Meldungen zur Gemeinsamen Deutschen Arbeitsschutzstrategie finden Sie in diesem Bereich auch die An- bzw. Abmeldung zum Newsletter sowie Informationen zu Tagungen und Veranstaltungen.

Aktuelles

25.04.2017

Damit Hände und Arme einsatzfähig bleiben: Wer am Arbeitsplatz immer gleiche Handbewegungen ausführen muss, sollte sie schützen und schonen

Bohren, Schneiden und Sortieren, Schrauben und Montieren: Beschäftigte im Bau-, Montage-, Verpackungs- und Handwerksgewerbe oder in der Textil- und Nahrungsmittelindustrie führen häufig ein- und dieselbe Handbewegung mehrfach am Tag ohne Unterbrechung aus. Auch bei Beschäftigten im Friseurhandwerk oder in therapeutischen Praxen gehören immer wiederkehrende Bewegungen mit gebeugten oder gestreckten Handgelenken zum Arbeitsalltag. Das kann zu einer Überbelastung der beanspruchten Muskelgruppen und Sehnen führen. Mögliche Folgen: Schmerzen in den Unterarmen, im Schulter-Arm-Bereich oder im Bereich der oberen Wirbelsäule, Taubheitsgefühle in den Fingern oder schmerzhafte Sehnenscheidenentzündungen.

Tätigkeiten mit hohem Risiko

Betroffen können Beschäftigte sein, die

  • ihre Hände wiederholt beugen und strecken müssen und aus der gebeugten Haltung heraus arbeiten müssen, beispielsweise in der Montage- und Verpackungsindustrie, der Textil- und Nahrungsmittelindustrie, in Handwerksbetrieben, im Friseurhandwerk oder in therapeutischen Praxen;
  • mit hohem Kraftaufwand arbeiten, beispielsweise in KFZ-Werkstätten, im Baugewerbe, in Handwerks- oder Gartenbaubetrieben;
  • vibrierende Maschinen wie handgeführte Motorsägen, Aufbruch- und Meißelhämmer, Bohrer und andere handgehaltene Werkzeugmaschinen bedienen, beispielsweise im Forst- und Landwirtschaftsgewerbe, im Handwerk und im Baugewerbe.

Mehrere berufsbedingte Faktoren können eine Erkrankung auslösen

Es ist nicht die Tätigkeit selbst, die krank macht. Vielmehr kommt es auf den Grad und die Art der körperlichen Belastung an. Beschäftigte sollten darauf achten,

  • wie häufig und wie lange sie eine handbelastende Tätigkeit ausüben. Wer einmal am Tag länger als eine Stunde am Stück die immer gleiche Tätigkeit verrichten muss, gilt als gefährdet (Beispiel: Fließbandarbeit)
  • wie oft sie die belastende Tätigkeit unterbrechen (Pausen) und wie häufig sie im Wechsel eine weniger belastende Tätigkeit ausüben können;
  • ob sie häufig mit hohem Krafteinsatz arbeiten müssen oder vibrierende Maschinen einsetzen;
  • ob ihnen dazu das richtige Werkzeug, die richtige Schutzausrüstung sowie vibrationsarme Maschinen zur Verfügung stehen.

Betroffene Beschäftigte können sich schützen: Viel hängt von dem Einsatz ergonomisch optimierter Hilfs- und Arbeitsmittel ab sowie einer Arbeitsorganisation, die einen häufigen Wechsel zwischen be- und entlastenden Tätigkeiten ermöglicht. Fachkräfte für Arbeitssicherheit, Betriebsärztinnen und Betriebsärzte können sie darin unterstützend beraten und den Arbeitsplatz gemeinsam mit dem Arbeitgeber entsprechend der individuellen Belastung gestalten.

Quelle: www.gdabewegt.de

28.03.2017

Arbeit und Psyche: Interviewserie „Stimmen aus der Praxis“ - Akteure im Arbeitsschutz schildern ihre Sicht auf psychische Belastungen bei der Arbeit

Geschäftsführerin, Präventionsexperte der gesetzlichen Unfallversicherung, Vorstandsmitglied, Betriebsärztin oder Professorin – all diese Personen haben unterschiedliche Perspektiven auf arbeitsbedingte psychische Belastungen. Durchweg beschäftigen sie sich mit der Frage, ob und inwiefern diese ein Thema in Betrieben und Institutionen sind, wo es besonders großen Handlungsbedarf gibt, wie Veränderungen angestoßen werden können oder vor welchen Schwierigkeiten die betriebliche Praxis steht. In der Interviewserie sprechen mehr als 15 Interviewpartnerinnen und -partner aus verschiedenen Fach- und Arbeitsbereichen über ihre persönliche Sicht und ihr Vorgehen.

Die Antworten der Interviewten geben vielfältige Impulse und Anregungen zur Reduzierung der arbeitsbedingten psychischen Belastungen und möchten Leserinnen und Leser dazu motivieren, ebenfalls aktiv zu werden. Ab sofort werden sie wöchentlich unter www.gda-psyche.de veröffentlicht.

Den Auftakt der Serie macht Frau Prof. Dr. Antje Ducki von der Beuth Hochschule für Technik in Berlin. Sie betont den Stellenwert der Arbeitszeit als wichtige Ressource, mit der bewusst umgegangen werden muss. Darauf folgt ein Interview mit Herrn Benning, leitender Sicherheitsingenieur der Berliner Stadtreinigung.

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28.03.2017

Beispiele guter Praxis für gezielten Arbeitsschutz

Der Deutsche Arbeitsschutzpreis (DASP) ist Teil der Gemeinsamen Deutschen Arbeitsschutzstrategie, in der Bund, Länder und Unfallversicherungsträger ihre Aktivitäten zum betrieblichen Arbeitsschutz zusammenführen. Seit 2009 wird er unter dem gemeinsamen Dach des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS), des Länderausschusses für Arbeitsschutz und Sicherheitstechnik (LASI) und der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV) in zweijährlichem Rhythmus ausgeschrieben. Gewürdigt werden kluge Ideen und neuartige Produkte und Prozesse im Bereich Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit.

Beispiele guter Arbeitsschutzpraxis, die sich durch besondere Wirtschaftlichkeit, Innovationscharakter und Eignung für kleine und mittlere Unternehmen auszeichnen, hat nun das Institut für Arbeitsschutz der DGUV (IFA) in drei Broschüren zusammengestellt. Sie beziehen sich auf Einsendungen zum Deutschen Arbeitsschutzpreis in den Jahren 2011, 2013 und 2015. Zahlreiche Preisträgerinnen und Preisträger der vergangen Jahre zeigen hier mit ihren Projekten, was innovativer Arbeitsschutz bedeutet.

Zum Download der Broschüren "Beispiele guter Praxis" (3. erweiterte Auflage 2017):
Beispiele guter Praxis – kleine und mittelständische Unternehmen
Beispiele guter Praxis – innovative Ideenschmiede
Beispiele guter Praxis – Wirtschaftlichkeit

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15.03.2017

Newsletter 01/2017 der Gemeinsamen Deutschen Arbeitsschutzstrategie (GDA) erschienen

In der aktuellen Ausgabe des Newsletters werden Sie über den Erholungswert von Pausen, Verhaltensweisen zum richtigen Heben und Tragen, eine neue Handlungshilfe zur bewussten Bewegung und Angebote zur Rückenstärkung sowie über ein umfangreiches Veranstaltungsprogramm für die nächsten Monate informiert. Weiterhin finden Sie einen Link zum GDA-Jahresbericht 2016.

Newsletter (PDF-Datei, 64 KB)

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15.03.2017

"Balance halten - Rücken stärken"

Der "Tag der Rückengesundheit" findet jedes Jahr am 15. März statt. Der diesjährige 16. "Tag der Rückengesundheit" thematisiert das Zusammenspiel psychischer und körperlicher Belastungen als mögliche Schmerzursache.

Konflikte am Arbeitsplatz, Überforderung oder monotone Arbeitsbedingungen, aber auch ein unausgeglichenes Privatleben können sich direkt auf die Gesundheit des Bewegungsapparates auswirken. Kommen einseitige körperliche Belastungen wie langes Sitzen, schweres Heben oder ungünstige Körperhaltungen hinzu, kann sich das Risiko erhöhen. Alte Redewendungen erinnern daran: Da „schultert jemand zu viel“ oder macht "den Rücken krumm"; kann sich aber auch "den Rücken freihalten" oder hat "ein breites Kreuz".

Die Gemeinsame Deutsche Arbeitsschutzstrategie (GDA) nimmt den "Tag der Rückengesundheit" zum Anlass, das Bewusstsein für die Ursachen von Rücken-, Muskel- und Gelenkschmerzen zu fördern. Ziel ist es, Menschen zu ermuntern, am Arbeitsplatz mehr für ihre Rückengesundheit zu tun.

Auf ihrem Portal www.gdabewegt.de bietet die GDA Beschäftigten, Arbeitgebern und Fachleuten aus Arbeitsmedizin und Arbeitssicherheit vielfältige Informationen und Handlungshilfen zur Muskel-Skelett-Gesundheit. Der Zusammenhang zwischen psychischer und körperlicher Gesundheit wird ebenso erläutert wie die Notwendigkeit, einseitige Belastungen zu meiden und Rücken, Muskeln und Gelenke über einen ständigen Wechsel zu entlasten und zu stärken. Auch hier geht es um "Balance halten": Ebenso wichtig wie die Höhe der Belastungen ist der fehlende Wechsel zwischen belastenden und entlastenden Tätigkeiten.

Pressemitteilung zum "Tag der Rückengesundheit"

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14.03.2017

Der neue Vorsitzende der Nationalen Arbeitsschutzkonferenz Dr. Volker Kregel (Mitte) und seine beiden Stellvertreter Peer-Oliver Villwock (links) und Dr. Walter Eichendorf (rechts)

Dr. Volker Kregel hat NAK-Vorsitz übernommen

Turnusgemäß haben die Länder zum Jahresbeginn den Vorsitz der Nationalen Arbeitsschutzkonferenz (NAK) übernommen. Dr. Volker Kregel (Behörde für Gesundheit und Verbraucherschutz, Amt für Arbeitsschutz der Freien und Hansestadt Hamburg) wurde von den GDA-Trägern als Vorsitzender für das Jahr 2017 benannt. Herr Dr. Kregel ist zudem Vorsitzender des Länderausschusses für Arbeitsschutz und Sicherheitstechnik (LASI). Der LASI koordiniert die Politik der Bundesländer zu Fragen der Sicherheit und des Gesundheitsschutzes in der Arbeitswelt. Seine Stellvertretungen im NAK-Vorsitz sind Dr. Walter Eichendorf (Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung) und Peer-Oliver Villwock (Bundesministerium für Arbeit und Soziales). Herr Peer-Oliver Villwock ist als Vertreter des Bundes neuestes Mitglied im NAK-Vorsitz.

Die NAK ist das zentrale Entscheidungsgremium der Gemeinsamen Deutschen Arbeitsschutzstrategie (GDA). Sie setzt sich zusammen aus je drei Vertretern des Bundes, der Arbeitsschutzbehörden der Länder und der Spitzenverbände der gesetzlichen Unfallversicherung. Je drei Vertreter der Spitzenorganisationen der Arbeitgeber und Arbeitnehmer nehmen mit beratender Stimme teil. Der Vorsitz der NAK wechselt jährlich zwischen den GDA-Trägern.

Nationale Arbeitsschutzkonferenz

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