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Gemeinsame Deutsche Arbeitsschutzstrategie (GDA)

Mensch und Arbeit. Im Einklang.


Über die GDA

Über die GDA

Die Gemeinsame Deutsche Arbeitsschutzstrategie (GDA) ist eine Initiative von Bund, Ländern und der gesetzlichen Unfallversicherung. Ziel dieses starken Verbundes ist es, den Arbeitsschutz in Deutschland zu modernisieren und Anreize für Betriebe zu schaffen, die Sicherheit und Gesundheit der Beschäftigten zu stärken.

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Handlungshilfen

Handlungshilfen und Empfehlungen

Sie suchen Unterstützung und praktikable Instrumente um den Arbeitsschutz in Ihrem Betrieb zu verbessern?
Geordnet nach Belastungsarten und Branchen stellen wir Ihnen Angebote und Instrumente aus den GDA-Arbeitsprogrammen vor, die sich in der Praxis bewährt haben.

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Aktuelles

14.09.2017

"Mach dich rückenschlau!" mit dem Webangebot "Bewusst bewegen – auch im Job"

Unser Alltag ist oft stressig und hektisch. Wer gerade mit der Ausbildung begonnen hat und ins Berufsleben startet, steht besonders unter Strom: Schule und Beruf sind zwei verschiedene Welten. Junge Leute wissen häufig nicht so genau, was im Berufsleben von ihnen erwartet wird. Das geht mit Pünktlichkeit und Zuverlässigkeit los, mit neuen Handgriffen und Tätigkeiten und endet mit der korrekten Umsetzung der geforderten Aufgaben. Alles stürzt gleichzeitig auf sie ein: Berufsanfängerinnen und -anfänger müssen sich fachlich beweisen, täglich acht Stunden konzentriert dabei sein und ihren Platz im Team finden. Da können Seele, Geist und Körper schon mal aus dem Gleichgewicht geraten. Stress, körperlich anstrengende Arbeit, aber auch Bewegungsarmut, Über- und Unterforderung können zu Verspannungen und Schmerzen führen. Mit einem kräftigen und gesunden Rücken aber fängt alles an: mehr Fitness, Beweglichkeit und Haltung, Leistungsfähigkeit und Spaß bei der Arbeit.

Mit "Bewusst bewegen" in Schwung kommen

Hier setzt das Online-Tool "Bewusst bewegen – auch im Job" an: Flankiert von Animationen, Erinnerungsmails und dem interaktiven Check "Rückenfit am Arbeitsplatz" informiert die Webseite, woher die Schmerzen kommen und was der Arbeitsplatz damit zu tun haben kann. Sie überrascht mit vielen, leicht umsetzbaren Tipps für mehr Bewegung und holt junge Leute da ab, wo sie sind: mit verständlichen Informationen, Anregungen und viel Empathie für den "inneren Schweinehund", der lieber den Fahrstuhl nimmt als die Treppe, lieber Bus und Bahn fährt statt Fahrrad. Das Webangebot thematisiert gängige Vorurteile ("wer den ganzen Tag sitzt, kann eh nichts tun"), liebgewonnene Ausreden ("morgen ist auch noch ein Tag") oder die Sorge, mit Vorschlägen zur Arbeitsplatzgestaltung unangenehm aufzufallen oder sich gar lächerlich zu machen ("Frisierstuhl richtig einstellen? Dauert doch viel zu lange!").

Entdecken, was Körper, Seele und Geist in Balance hält

Alle Informationen und Anregungen sind konkret und haben den ganzen Menschen im Blick. Sie zeigen, wie gesunde Arbeitsbedingungen sich auf das gesamte Wohlbefinden auswirken und wie bereits kleine Verhaltensänderungen Rücken, Muskeln und Gelenke stärken können: in die Hocke gehen statt bücken, locker und aufrecht stehen, immer wieder kleine Pausen machen, Arbeitsmittel wie Hebehilfen, Transportwagen oder höhenverstellbare Schreibtische nutzen. Und damit die Umsetzung in die Praxis auch dauerhaft klappt, können sich alle, die sofort mehr für ihre Gesundheit tun wollen, sechs Wochen lang per E-Mail an ihren guten Vorsatz erinnern lassen.

Gemeinsam gegen den Rückenschmerz

"Bewusst bewegen – auch im Job" wurde von der GDA, Arbeitsprogramm Muskel-Skelett-Erkrankungen (MSE), entwickelt. Das strategische Bündnis aus Bund, Ländern, Unfallversicherungsträgern, Krankenkassen und Arbeitgeber- und Arbeitnehmerverbänden hat es sich zur Aufgabe gemacht, arbeitsbedingte Gesundheitsgefährdungen in puncto MSE zu senken.

Weitere Informationen finden Sie auch unter www.gdabewegt.de.

04.09.2017

In Schwung kommen mit der Starthilfe von "Bewusst bewegen – auch im Job"

Die heißen Tage sind vorbei. Beste Voraussetzungen also, um aktiv zu werden. Bewegung stärkt die Muskulatur und beugt dadurch Rücken-, Gelenk- und Muskelbeschwerden vor. Eine Möglichkeit den inneren Schweinehund zu überwinden, bietet die interaktive Handlungshilfe "Bewusst bewegen – auch im Job".

Dort finden Beschäftigte eine Starthilfe: Nach Eingabe ihrer E-Mail-Adresse erhalten sie sechs Termine mit Informationen, Tipps und konkreten Empfehlungen für einen bewegten Alltag. Die Termine sind kleine Motivationshilfen. Sie unterstützen dabei, regelmäßig am Arbeitsplatz mehr für die Gesundheit von Rücken, Gelenken und Muskeln zu tun.

Regelmäßigkeit ist das Wichtigste

Wer sich mehr bewegen möchte, muss gewohnte Verhaltensweisen aufgeben und durch neue ersetzen. Je regelmäßiger man das tut, desto schneller werden ungewohnte Verhaltensweisen zu neuen Routinen. Wichtig ist, dass sie sich gut in Arbeitsalltag und Freizeit integrieren lassen. Nur so bleibt man langfristig dabei. Damit das klappt, erinnert die Starthilfe Beschäftigte einmal pro Woche an den guten Vorsatz.

Wer wissen möchte, welchen Gestaltungsspielraum sein Arbeitsplatz bietet, kann auch mit dem interaktiven Check "Rückenfit am Arbeitsplatz" einsteigen: Anhand eines kleinen Fragenkatalogs lassen sich mögliche Belastungen am Arbeitsplatz erkennen, das eigene Verhalten reflektieren und Gestaltungsspielräume entdecken. Dabei geht es zum Beispiel darum, Pausen bewusst zu gestalten, verschiedene Tätigkeiten abzuwechseln und Hilfsmittel zu nutzen.

Auch für Beratung und Unterweisung geeignet

"Bewusst bewegen – auch im Job" ist darüber hinaus für alle interessant, die für die Gesundheit der Beschäftigten Verantwortung tragen, wie Arbeitgeber und Vorgesetzte. Sie können das interaktive Online-Angebot in der Beratung und Unterweisung nutzen – ebenso wie Fachkräfte für Arbeitssicherheit, Betriebsärztinnen und -ärzte.

Weitere Informationen finden Sie auch unter www.gdabewegt.de.

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01.08.2017

Stimmen aus der Praxis: Wie gehen Betriebe mit psychischen Belastungen um?

Diese Frage steht im Mittelpunkt der Interviewreihe "Stimmen aus der Praxis" im Auftrag des Arbeitsprogramms "Psyche" der Gemeinsamen Deutschen Arbeitsschutzstrategie (GDA). Die Gesprächspartnerinnen und -partner widerspiegeln die aktuelle Praxis in den Betrieben und beziehen Stellung zum weiteren Vorgehen. Praktische Erfolge und Lernerfahrungen zeigen das breite Spektrum der betrieblichen Handlungsmöglichkeiten – auch mit Blick auf die Berücksichtigung der psychischen Belastungen in der Gefährdungsbeurteilung. Konsens ist: Das Thema ist in den Betrieben angekommen. Viele haben erkannt, dass eine Menge getan werden kann, um die Gesundheit von Beschäftigten bei arbeitsbedingten psychischen Belastungen zu schützen und zu stärken. Die Antworten der Interviewten geben vielfältige Impulse und Anregungen zur Reduzierung der arbeitsbedingten psychischen Belastungen und möchten Leserinnen und Leser dazu motivieren, ebenfalls aktiv zu werden.

Die Interviewreihe, auf die bereits am 28. März 2017 an gleicher Stelle hingewiesen wurde, ist unter www.gda-psyche.de publiziert und wird laufend ergänzt.

Die GDA Psyche ist eine Initiative von Bund, Ländern und Unfallversicherungsträgern. Sie hat das Ziel, betriebliche Akteure umfassend zu informieren und zu qualifizieren.

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Ältere Meldungen finden Sie im Meldungsarchiv.