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Gemeinsame Deutsche Arbeitsschutzstrategie (GDA)

Mensch und Arbeit. Im Einklang.

Die Gemeinsame Deutsche Arbeitsschutzstrategie (GDA) ist eine auf Dauer angelegte konzertierte Aktion von Bund, Ländern und Unfallversicherungsträgern zur Stärkung von Sicherheit und Gesundheit am Arbeitsplatz. Über eng am betrieblichen Bedarf orientierte Arbeitsschutzziele, transparente und praxisgerechte Vorschriften und Regeln sowie zeitgemäße Beratungs- und Überwachungskonzepte sollen Anreize für die Betriebe geschaffen werden, auf allen Ebenen des betrieblichen Gesundheitsschutzes eine nachhaltige und langfristig angelegte Präventionspolitik zu betreiben. Arbeitsschutz soll Innovationen unterstützen, nicht hemmen.

Aktuelles

28.08.2014

GDA-Arbeitsprogramm Muskel-Skelett-Erkrankungen (MSE) gestartet

Auf dem XX. Weltkongress für Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit hat der alternierende Vorsitzende der Nationalen Arbeitsschutzkonferenz, Dr. Thomas Nauert, das Arbeitsprogramm MSE der Öffentlichkeit vorgestellt. Ziel des Programmes ist es, die arbeitsbedingten Gesundheitsgefährdungen und Erkrankungen im Muskel-Skelett-Bereich zu verringern. Dafür will das Arbeitsprogramm MSE die Präventionskultur in den Betrieben verbessern und die Gesundheitskompetenz der Beschäftigten fördern.
Um die betrieblichen Akteure umfassend zu informieren und zu beraten, werden die Aufsichtsdienste der GDA-Träger von September 2014 bis Ende 2017 mehr als 16.000 Betriebe mit dem Fokus auf Muskel-Skelett-Erkrankungen besichtigen. Begleitend dazu wurde das MSE-Portal www.gdabewegt.de entwickelt, auf dem mehr als 400 Präventionsangebote aller GDA-Träger und Sozialpartner gebündelt und zielgruppen-spezifisch aufbereitet sind. Unternehmen, Beschäftigte und Multiplikatoren finden hier branchenübergreifend alles Wichtige, um Muskel-Skelett-Erkrankungen zu vermeiden.

MSE-Portal: www.gdabewegt.de
Meldung zum Programmstart (PDF-Datei, 58 KB)
Weitere Informationen zum Arbeitsprogramm MSE

08.07.2014

Arbeitsschutz auf dem Prüfstand: GDA legt Evaluationsergebnisse vor

Die Gemeinsame Deutsche Arbeitsschutzstrategie hat das duale Arbeitsschutzsystem in Deutschland erfolgreich modernisiert und effizienter gestaltet – so lautet das Fazit des jetzt vorgestellten Evaluationsberichts.

Die Autoren des Berichts ziehen eine positive Bilanz der ersten Strategieperiode: Unter dem Dach der GDA arbeiten die zentralen Akteure im Arbeitsschutz - Bund, Länder und gesetzliche Unfallversicherung - intensiver zusammen. "Die Komponenten des deutschen Arbeitsschutzes sind auf einem guten Weg zu einer nachhaltigen strategischen Kooperation".

Der Bericht setzt sich aber auch kritisch mit den Schwierigkeiten der GDA in ihrer Startphase auseinander: So war die Heterogenität der Akteure eine Herausforderung für das Gelingen der GDA. Der Einstig in die gemeinsame Strategie erforderte eine Selbstfindung und Neupositionierung aller Beteiligten. Sie mussten jeweils für sich die Strategie annehmen, interpretieren und den Nutzen für sich definieren – was langfristig allerdings zu einer stabileren Struktur und einer größeren Wirksamkeit der Strategie führen kann.

Zum Abschluss der Evaluation sind folgende Publikationen erschienen:
Abschlussbericht zur GDA-Dachevaluation (PDF-Datei, 2 MB)
Kurzfassung des Abschlussberichts (PDF-Datei, 340 KB)
Pressemeldung (PDF-Datei, 29 KB)

Weitere Untersuchungsergebnisse sowie Hintergrundinformationen zu Fragestellungen und Methodik finden Sie im Bereich Evaluation

22.05.2014

Befragung des Aufsichtspersonals: Ergebnisse liegen vor

Die Dachevaluation der ersten GDA-Periode untersucht die Wirksamkeit der gemeinsamen Strategie. Um den Einfluss der GDA zu beurteilen, kommen verschiedene Methoden und Instrumente zum Einsatz. Dazu gehören zum Beispiel  die Betriebs- und Beschäftigtenbefragung sowie Interviews mit Experten des betrieblichen Arbeitsschutzes.

Ein weiteres zentrales Element der Evaluation ist die Befragung des Aufsichtspersonals von Arbeitsschutzbehörden und Unfallversicherungsträgern. So wurde das Aufsichtspersonal unter anderem zur Zusammenarbeit mit dem jeweils anderen Träger und zum Bekanntheitsgrad der GDA-Leitlinien befragt.

Die Befragungsergebnisse zeigen zum Beispiel, dass ein zentrales Element der GDA – die verstärkte Zusammenarbeit mit dem jeweils anderen Träger bei der Beratung und Überwachung der Betriebe  – von Teilen des Aufsichtspersonals eher zurückhaltend eingeschätzt wird. Erst etwas mehr als die Hälfte des Aufsichtspersonals betrachtet die Zusammenarbeit mit dem jeweils anderen Träger als wichtig bzw. sehr wichtig.

Die Hindernisse für eine umfassende Abstimmung sieht das Aufsichtspersonal eher in der Unterschiedlichkeit der gesetzlichen Aufträge, der Handlungsvorgaben aus Politik und Selbstverwaltung sowie der Aufgaben- und Rollenverständnisse als in fehlenden oder mangelhaften Leitlinien für ein abgestimmtes Vorgehen.

Die Ergebnisse der Befragung geben den Trägern der GDA wichtige Hinweise, in welchen Bereichen weitere Anstrengungen für mehr Kooperation zwischen den Institutionen unternommen werden müssen.

Bericht zur Befragung des Aufsichtspersonals (PDF-Datei, 1 MB)
Kurzfassung: Befragung des Aufsichtspersonals (PDF-Datei, 94 KB)
Überblick zur Dachevaluation der Strategieperiode 2008 bis 2012

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