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Gemeinsame Deutsche Arbeitsschutzstrategie (GDA)

Mensch und Arbeit. Im Einklang.

Die Gemeinsame Deutsche Arbeitsschutzstrategie (GDA) ist eine auf Dauer angelegte konzertierte Aktion von Bund, Ländern und Unfallversicherungsträgern zur Stärkung von Sicherheit und Gesundheit am Arbeitsplatz. Über eng am betrieblichen Bedarf orientierte Arbeitsschutzziele, transparente und praxisgerechte Vorschriften und Regeln sowie zeitgemäße Beratungs- und Überwachungskonzepte sollen Anreize für die Betriebe geschaffen werden, auf allen Ebenen des betrieblichen Gesundheitsschutzes eine nachhaltige und langfristig angelegte Präventionspolitik zu betreiben. Arbeitsschutz soll Innovationen unterstützen, nicht hemmen.

Aktuelles

11.09.2014

Neue GDA-Publikation gibt Hilfestellung bei der Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastungen

Die Änderung des Arbeitsschutzgesetzes Ende 2013 hatte es verdeutlicht: Arbeitgeber müssen psychische Belastungen bei der Arbeit in der gesetzlich vorgeschriebenen Gefährdungsbeurteilung berücksichtigen. Aber wie kann das in der Praxis umgesetzt werden? Eine neue Broschüre der GDA liefert Antworten.

Die im Rahmen des Arbeitsprogramms Psyche erarbeiteten "Empfehlungen zur Umsetzung der Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastung" erläutern in sieben Schritten die Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastungen, ihre Methoden und Instrumente. Mit den Empfehlungen wird ein Korridor beschrieben, innerhalb dessen sich die konkrete Umsetzung der Gefährdungsbeurteilung bewegen sollte. Die Broschüre richtet sich insbesondere an Unternehmen und betriebliche Arbeitsschutzakteure (u.a. Arbeitgeber, Betriebs-/Personalräte, Betriebsärzte und Fachkräfte für Arbeitssicherheit).

Download der "Empfehlungen" (PDF-Datei, 530 KB)
Weitere Informationen zum Arbeitsprogramm Psyche

03.09.2014

Deutscher Arbeitsschutzpreis 2015: Ideen für mehr Sicherheit und Gesundheit am Arbeitsplatz gesucht – jetzt bewerben!

Vom neuartigen Lärmschutz-Produkt bis zum ganzheitlichen Gesundheitsprogramm: Betrieblicher Arbeitsschutz hat viele Gesichter. Damit gute Beispiele Schule machen, rufen Bund, Länder und gesetzliche Unfallversicherung Betriebe in Deutschland ab sofort dazu auf, sich um den Deutschen Arbeitsschutzpreis 2015 zu bewerben. Mit der branchenübergreifenden Auszeichnung würdigen die Ausrichter innovative Lösungen, die Sicherheit und Gesundheit am Arbeitsplatz wirksam fördern. Bewerbungsschluss für den mit insgesamt 40.000 Euro dotierten Preis ist der 15. Januar 2015.

www.deutscher-arbeitsschutzpreis.de
Pressemeldung zum Start der Ausschreibung

28.08.2014

GDA-Arbeitsprogramm Muskel-Skelett-Erkrankungen (MSE) gestartet

Logo www.gdabewegt.de

Auf dem XX. Weltkongress für Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit hat der alternierende Vorsitzende der Nationalen Arbeitsschutzkonferenz, Dr. Thomas Nauert, das Arbeitsprogramm MSE der Öffentlichkeit vorgestellt. Ziel des Programmes ist es, die arbeitsbedingten Gesundheitsgefährdungen und Erkrankungen im Muskel-Skelett-Bereich zu verringern. Dafür will das Arbeitsprogramm MSE die Präventionskultur in den Betrieben verbessern und die Gesundheitskompetenz der Beschäftigten fördern.
Um die betrieblichen Akteure umfassend zu informieren und zu beraten, werden die Aufsichtsdienste der GDA-Träger von September 2014 bis Ende 2017 mehr als 16.000 Betriebe mit dem Fokus auf Muskel-Skelett-Erkrankungen besichtigen. Begleitend dazu wurde das MSE-Portal www.gdabewegt.de entwickelt, auf dem mehr als 400 Präventionsangebote aller GDA-Träger und Sozialpartner gebündelt und zielgruppen-spezifisch aufbereitet sind. Unternehmen, Beschäftigte und Multiplikatoren finden hier branchenübergreifend alles Wichtige, um Muskel-Skelett-Erkrankungen zu vermeiden.

MSE-Portal: www.gdabewegt.de
Meldung zum Programmstart (PDF-Datei, 58 KB)
Weitere Informationen zum Arbeitsprogramm MSE

08.07.2014

Arbeitsschutz auf dem Prüfstand: GDA legt Evaluationsergebnisse vor

Die Gemeinsame Deutsche Arbeitsschutzstrategie hat das duale Arbeitsschutzsystem in Deutschland erfolgreich modernisiert und effizienter gestaltet – so lautet das Fazit des jetzt vorgestellten Evaluationsberichts.

Die Autoren des Berichts ziehen eine positive Bilanz der ersten Strategieperiode: Unter dem Dach der GDA arbeiten die zentralen Akteure im Arbeitsschutz - Bund, Länder und gesetzliche Unfallversicherung - intensiver zusammen. "Die Komponenten des deutschen Arbeitsschutzes sind auf einem guten Weg zu einer nachhaltigen strategischen Kooperation".

Der Bericht setzt sich aber auch kritisch mit den Schwierigkeiten der GDA in ihrer Startphase auseinander: So war die Heterogenität der Akteure eine Herausforderung für das Gelingen der GDA. Der Einstig in die gemeinsame Strategie erforderte eine Selbstfindung und Neupositionierung aller Beteiligten. Sie mussten jeweils für sich die Strategie annehmen, interpretieren und den Nutzen für sich definieren – was langfristig allerdings zu einer stabileren Struktur und einer größeren Wirksamkeit der Strategie führen kann.

Zum Abschluss der Evaluation sind folgende Publikationen erschienen:
Abschlussbericht zur GDA-Dachevaluation (PDF-Datei, 2 MB)
Kurzfassung des Abschlussberichts (PDF-Datei, 340 KB)
Pressemeldung (PDF-Datei, 29 KB)

Weitere Untersuchungsergebnisse sowie Hintergrundinformationen zu Fragestellungen und Methodik finden Sie im Bereich Evaluation

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