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Gemeinsame Deutsche Arbeitsschutzstrategie (GDA)

Mensch und Arbeit. Im Einklang.


Über die GDA

Über die GDA

Die Gemeinsame Deutsche Arbeitsschutzstrategie (GDA) ist eine Initiative von Bund, Ländern und der gesetzlichen Unfallversicherung. Ziel dieses starken Verbundes ist es, den Arbeitsschutz in Deutschland zu modernisieren und Anreize für Betriebe zu schaffen, die Sicherheit und Gesundheit der Beschäftigten zu stärken.

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Handlungshilfen

Handlungshilfen und Empfehlungen

Sie suchen Unterstützung und praktikable Instrumente um den Arbeitsschutz in Ihrem Betrieb zu verbessern?
Geordnet nach Belastungsarten und Branchen stellen wir Ihnen Angebote und Instrumente aus den GDA-Arbeitsprogrammen vor, die sich in der Praxis bewährt haben.

Zu den Handlungshilfen

 

Aktuelles

01.08.2017

Stimmen aus der Praxis: Wie gehen Betriebe mit psychischen Belastungen um?

Diese Frage steht im Mittelpunkt der Interviewreihe "Stimmen aus der Praxis" im Auftrag des Arbeitsprogramms "Psyche" der Gemeinsamen Deutschen Arbeitsschutzstrategie (GDA). Die Gesprächspartnerinnen und -partner widerspiegeln die aktuelle Praxis in den Betrieben und beziehen Stellung zum weiteren Vorgehen. Praktische Erfolge und Lernerfahrungen zeigen das breite Spektrum der betrieblichen Handlungsmöglichkeiten – auch mit Blick auf die Berücksichtigung der psychischen Belastungen in der Gefährdungsbeurteilung. Konsens ist: Das Thema ist in den Betrieben angekommen. Viele haben erkannt, dass eine Menge getan werden kann, um die Gesundheit von Beschäftigten bei arbeitsbedingten psychischen Belastungen zu schützen und zu stärken. Die Antworten der Interviewten geben vielfältige Impulse und Anregungen zur Reduzierung der arbeitsbedingten psychischen Belastungen und möchten Leserinnen und Leser dazu motivieren, ebenfalls aktiv zu werden.

Die Interviewreihe, auf die bereits am 28. März 2017 an gleicher Stelle hingewiesen wurde, ist unter www.gda-psyche.de publiziert und wird laufend ergänzt.

Die GDA Psyche ist eine Initiative von Bund, Ländern und Unfallversicherungsträgern. Sie hat das Ziel, betriebliche Akteure umfassend zu informieren und zu qualifizieren.

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16.06.2017

Seminarmodul "Gelebte Gesundheit am Arbeitsplatz - auf das WIE kommt es an" ab sofort online verfügbar

Das dreistündige Seminarmodul richtet sich an Arbeitgeber, Führungskräfte, inner- und außerbetriebliche Expertinnen und Experten für Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz. Es vermittelt, wie mögliche Widerstände der Beschäftigten gegen Präventionsmaßnahmen überwunden werden können.

Das Seminarmodul erklärt die Ursachen und Erscheinungsformen mangelnder Veränderungsbereitschaft und zeigt Wege auf, wie Beschäftigte für ein eigenverantwortliches Gesundheitsverhalten gewonnen werden können.

Folgende Unterlagen stehen zum kostenlosen Download bereit:

  • eine kommentierte Präsentation als Unterrichtsgrundlage mit allen Inhalten und Aufgaben
  • ein Leitfaden für die Dozentinnen und Dozenten, der Anlass, Ziele, Aufbau und Methoden des Seminarmoduls erklärt
  • ein Poster "Gesundheitskompetenz in der Arbeitswelt" als Handout für die Teilnehmenden, in der Icons und kurze Botschaften das Gelernte zusammenfassen
  • eine Kurzbefragung (Feedbackbogen)
  • ab Oktober 2017: ein Kurzfilm zur abschließenden Reflexion der Seminarergebnisse

Das Seminarmoduls für Führungskräfte finden Sie ab sofort unter www.gdabewegt.de.

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15.06.2017

Veranstaltungshinweis
Fachtagung "Arbeiten 4.0 - Zu jeder Zeit und an jedem Ort?"
23./24.11.2017 in Dresden

Im Mittelpunkt der Veranstaltungsreihe "Die Zukunft der Arbeit" steht die Frage, wie sich Veränderungen am Arbeitsplatz auf Unternehmen und Beschäftigte auswirken. Die Veranstaltungsreihe legt 2017 ihren Schwerpunkt auf die Flexibilisierung der Arbeit.

Für Beschäftigte und Unternehmen ist die schnell fortschreitende Digitalisierung und Vernetzung in der Arbeitswelt sowohl mit Herausforderungen als auch Chancen für Flexibilität und Mobilität verbunden. Neben schon länger bekannten Trends wie Homeoffice, Arbeitszeitkonten, Cloudworking oder lebenslauforientiertem Arbeiten gibt es eine immer größer werdende Vielfalt an Konzepten. Dies bietet Chancen, die Arbeit individuell nach den Bedürfnissen aller Beteiligten zu gestalten - aber auch Risiken, wenn die Grenzen der Flexibilität des Einzelnen überschritten werden.

Die Tagung richtet sich an Fach- und Führungskräfte, Personal- und Organisationsverantwortliche, Betriebs- und Personalräte sowie an Präventionsfachleute der Berufsgenossenschaften und Unfallkassen. Sie ist aber auch offen für alle Interessierten, die sich mit den jeweiligen Themen beschäftigen.

Weitere Informationen und das Programm finden Sie unter www.dguv.de.

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24.05.2017

Mitteilungen aus dem GDA-Arbeitsprogramm Muskel-Skelett-Erkrankungen (MSE) - Arbeiten mit hohem Kraftaufwand: So bleiben Beschäftigte gesund

Beschäftigte aller Branchen üben von Zeit zu Zeit Tätigkeiten mit erhöhtem Kraftaufwand aus: Überall werden schwere Pakete und Kisten getragen, voll beladene Transportwagen geschoben oder schwergängige Verschlüsse auf- und zugeschraubt. In der Regel gefährdet es die Gesundheit nicht, in Einzelfällen viel Kraft aufzuwenden. Erst wenn Beschäftigte täglich und wiederholt erhöhte Kräfte einsetzen müssen, können Oberkörper, Schultern, Arme und Hände in Mitleidenschaft gezogen werden.

Betroffen können Beschäftigte sein, die

  • schwer zugängliche Arbeitsstellen erreichen müssen, beispielsweise Kräne, Freileitungsmasten oder Windenergieanlagen. Dazu müssen sie sich abseilen, auf- oder absteigen und dabei über einen längeren Zeitraum ihr eigenes Köpergewicht halten;
  • in KFZ-Werkstätten, im Baugewerbe, in Handwerks- oder Gartenbaubetrieben arbeiten, ihre Hände als Werkzeug einsetzen und mit viel Kraft drücken, stemmen, klopfen, drehen oder hämmern müssen;
  • in KFZ-Werkstätten und Handwerksbetrieben arbeiten und dabei in einer 8-Stunden-Schicht zusammengefasst mehr als eine Stunde über Kopf mit schwerem Werkzeug arbeiten.

Die Häufigkeit der Tätigkeit kann gefährdend sein

Der menschliche Körper ist für einen zeitlich befristeten, hohen Krafteinsatz ausgelegt. Auch in ungünstigen bzw. extremen Positionen kann er Kraft ausüben oder Kräfte, die auf ihn einwirken, gut aushalten. Erst wenn jemand wiederholt Hände und Arme einsetzen muss, um mit Kraft eine Tätigkeit auszuüben, spricht man von einer erhöhten Kraftanstrengung. Dazu gehört auch das Arbeiten über Kopf: Gefühlt sind es manchmal nur ein paar Sekunden. Zusammengerechnet sollten diese Tätigkeiten aber nicht länger als eine Stunde pro Arbeitsschicht betragen.

So können sich Beschäftigte schützen

Viel hängt von dem Einsatz ergonomisch optimierter Hilfs- und Arbeitsmittel ab: Arbeitgeber sollten prüfen, ob durch den Einsatz neuester Technologie die Arbeitsverfahren so gestaltet werden können, dass die Belastung geringer oder ganz behoben wird. Auch sollte die Arbeitsorganisation einen häufigen Wechsel zwischen be- und entlastenden Tätigkeiten ermöglichen, also ein vielfältiges Aufgabengebiet bieten und genügend Pausenzeiten vorsehen. Beschäftigte sollten regelmäßig ermuntert werden, die arbeitsmedizinische Vorsorge wahrzunehmen und im Gebrauch und Einsatz unterstützender Hilfsmittel geschult werden. Eine Möglichkeit dazu bietet der Rückenparcours der Berufsgenossenschaft Rohstoffe und chemische Industrie: An vier computer- und videogestützten Stationen testen Beschäftigte ihr Bewegungsverhalten und lernen anhand der Auswertungen und Analysen alternative Verhaltensmuster kennen.

Weitere Ideen zur MSE-Prävention finden Interessierte in der Produktdatenbank auf gdabewegt.de oder sie lassen sich von den Fachkräften für Arbeitssicherheit, Betriebsärztinnen und Betriebsärzten beraten.

Quelle: www.gdabewegt.de

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23.05.2017

GDA-Leitlinien redaktionell überarbeitet

Die NAK hat in ihrer gestrigen Sitzung redaktionellen Anpassungen und Änderungen in der "Leitlinie Organisation des betrieblichen Arbeitsschutzes" und in der "Leitlinie Gefährdungsbeurteilung und Dokumentation" zugestimmt und diese beiden GDA-Leitlinien mit Stand vom 22. Mai 2017 in Kraft gesetzt.

Zu den aktualisierten Leitlinien:
Leitlinie Gefährdungsbeurteilung und Dokumentation
Leitlinie Organisation des betrieblichen Arbeitsschutzes

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11.05.2017

NAK-Vorsitzender am Runden Tisch "Dialog: Psychische Gesundheit in der Arbeitswelt" beteiligt

Der amtierende NAK-Vorsitzende Herr Dr. Kregel sitzt mit am Runden Tisch des Dialogprozesses "Psychische Gesundheit in der Arbeitswelt" der im Wesentlichen vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS), dem Deutschen Gewerkschaftsbund (DGB) sowie der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA) getragen wird. Ziel des Dialogprozesses ist es, die betriebliche Umsetzung geeigneter Maßnahmen für den Erhalt und die Stärkung der psychischen Gesundheit zu fördern.

Auftakt für diesen Dialogprozess war der Kongress "Psychische Gesundheit in der Arbeitswelt", der am 5. Mai 2017 stattgefunden hat und in dem das BMAS, die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) und die Sozialpartner BDA und DGB Bilanz zum Stand und Fortschritt der Aktivitäten zur Förderung der psychischen Gesundheit in der Arbeitswelt gezogen haben. Auf dem Kongress wurde der Abschlussbericht der BAuA zum Forschungsprojekt "Psychische Gesundheit in der Arbeitswelt - Wissenschaftliche Standortbestimmung" veröffentlicht und diskutiert.

Quelle: www.baua.de

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