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Gemeinsame Deutsche Arbeitsschutzstrategie (GDA)

Mensch und Arbeit. Im Einklang.

Die Gemeinsame Deutsche Arbeitsschutzstrategie (GDA) ist eine auf Dauer angelegte konzertierte Aktion von Bund, Ländern und Unfallversicherungsträgern zur Stärkung von Sicherheit und Gesundheit am Arbeitsplatz. Über eng am betrieblichen Bedarf orientierte Arbeitsschutzziele, transparente und praxisgerechte Vorschriften und Regeln sowie zeitgemäße Beratungs- und Überwachungskonzepte sollen Anreize für die Betriebe geschaffen werden, auf allen Ebenen des betrieblichen Gesundheitsschutzes eine nachhaltige und langfristig angelegte Präventionspolitik zu betreiben. Arbeitsschutz soll Innovationen unterstützen, nicht hemmen.

Aktuelles

26.04.2013

Welttag für Sicherheit und Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz am 28. April 2013 lenkt Aufmerksamkeit auf Prävention arbeitsbedingter Erkrankungen

Arbeitsbedingte Erkrankungen bedeuten sowohl großes persönliches Leid für die Betroffenen als auch enorme Verluste für die Arbeitswelt.

Mit den GDA-Arbeitsprogrammen "Verringerung von arbeitsbedingten Gesundheitsgefährdungen und Erkrankungen im Muskel-Skelett-Bereich" und "Schutz und Stärkung der Gesundheit bei arbeitsbedingter psychischer Belastung" gehen Bund, Unfallversicherungsträger, Länder und Sozialpartner sowie weitere Kooperationspartner gemeinsam die Prävention von zwei für die Arbeitswelt bedeutsamen Erkrankungen an:  Erkrankungen und Beschwerden des Bewegungsapparates (MSE) und Erkrankungen aufgrund psychischer Belastungen.

Allein in Deutschland waren in 2011 99,7 Mio. Arbeitsunfähigkeitstage auf MSE zurück zuführen; die damit verbundenen Produktionsausfallkosten belaufen sich auf rund 10 Mrd. Euro. Im selben Jahr wurden bundesweit 59,2 Mio. Arbeitsunfähigkeitstage aufgrund psychischer Erkrankungen registriert; dies hat zu einem Ausfall an Bruttowertschöpfung von 10,3 Milliarden Euro geführt (BMAS/BAuA (2013): Bericht Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit 2011).

Mehr zu den GDA-Arbeitsprogrammen
Welttag für Sicherheit und Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz
Bericht Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit 2011- Unfallverhütungsbericht Arbeit

22.04.2013

Erfolgreicher Start der 2. Periode der Gemeinsamen Deutschen Arbeitsschutzstrategie (GDA) in Nordrhein-Westfalen

"Was wir erreicht haben, kann sich sehen lassen, aber wir müssen noch stärker auf die Bedürfnisse der Betriebe eingehen". So die übereinstimmende Einschätzung der Träger der GDA aus den Arbeitsschutzbehörden der Länder, der Unfallversicherungsträger und des Bundes. Rund 200 Teilnehmerinnen und Teilnehmer waren der Einladung zur Auftaktveranstaltung am 10.04.2013 in der Stahlhalle der DASA in Dortmund gefolgt. Neben einem Rückblick auf die 1. GDA-Periode 2008 - 2012 wurden die Inhalte und Planungen der neuen Arbeitsprogramme der GDA vorgestellt. Eingeladen hatten das Ministerium für Arbeit, Integration und Soziales NRW (MAIS) und der Landesverband West der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV).
Veranstaltungsseite

11.04.2013

Zwischenbericht der GDA-Dachevaluation: Kurzfassung veröffentlicht

Die Kurzfassung des Zwischenberichts der GDA-Dachevaluation ist nun online verfügbar. Das Dokument bietet in komprimierter Form einen Überblick über erste wichtige Ergebnisse. Im Mittelpunkt stehen dabei Befunde aus den großangelegten repräsentativen Betriebs- und Beschäftigtenbefragungen, die 2011 im Rahmen der Dachevaluation durchgeführt wurden. Die Langfassung des Zwischenberichts wird hier in Kürze ebenfalls zum Download bereitstehen.
Zwischenbericht GDA-Dachevaluation (Kurzfassung) (PDF-Datei, 217 KB)