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Gemeinsame Arbeitsschutzziele, Handlungsfelder

Für Sie: Wichtige Themen richtig angehen

Neue Präventionspotentiale gemeinsam nutzen: Die Gemeinsame Deutsche Arbeitsschutzstrategie schafft dafür die Voraussetzungen.

Mit der gemeinsamen Strategie gestalten der Bund, die Länder und die Unfallversicherungsträger die Präventionsarbeit systematischer und enger abgestimmt auf der Grundlage gemeinsamer Arbeitsschutzziele, Handlungsfelder und Arbeitsprogramme.

Die Arbeitsschutzziele betreffen die Felder technische Sicherheit, Unfallverhütung, Gesundheitsschutz, betriebliche Gesundheitsförderung und menschengerechte Gestaltung der Arbeit. Hierbei sind Aspekte der Arbeitsaufgabe, Arbeitsplatz- und Arbeitsumgebungsgestaltung, Arbeitsorganisation und Personalentwicklung eingeschlossen. Die Auswahl geeigneter Arbeitsschutzziele erfolgt in einem Stufenmodell. Dabei wird auf die Fachkenntnisse und Erfahrungen verschiedener mit dem Arbeitsschutz vertrauter Einrichtungen zurück gegriffen. Es werden einerseits wissenschaftliche und empirische Daten genutzt, andererseits fließen auch die praktischen Erfahrungen und Erkenntnisse der Träger der Gemeinsamen Deutschen Arbeitsschutzstrategie mit ein. Die Arbeitsschutzziele werden im Konsens zwischen den Trägern der Gemeinsamen Deutschen Arbeitsschutzstrategie und in enger Abstimmung mit den Sozialpartnern festgelegt. Zielkriterien sind u.a. präventive Beeinflussbarkeit, Arbeitsbedingtheit und Umsetzbarkeit.

Die Arbeitsschutzziele werden für einen Zeitraum von ca. drei bis fünf Jahren festgelegt, in dem alle Träger und weitere Akteure durch gemeinschaftliche Aktionen und gemeinsame Maßnahmen zur Zielerreichung beitragen.

Die Maßnahmen zur Zielerreichung sollen sich dabei auf die wichtigsten Schwerpunkte konzentrieren. Dazu werden in gemeinsam festgelegten Handlungsfeldern Arbeitsprogramme durchgeführt, in denen die GDA-Träger ihre Präventionsaktivitäten bündeln, sich abstimmen und Synergien anstoßen.