Quelle:Jan-Peter Schulz | BG BAU
Gemeinsam gegen Absturzunfälle – Sicher hoch hinaus
Im Januar 2026 ist das GDA-Arbeitsprogramm „Verhütung von schweren und tödlichen Arbeitsunfällen – Absturzunfälle“ gestartet. Das Programm verfolgt im Rahmen eines Experimentierjahres der GDA einen agilen konzeptionellen Ansatz: Weg von starren Vorgaben, hin zu Leistungen, die eigenverantwortlich in den bestehenden Strukturen der GDA-Träger erbracht werden, um das gemeinsame Ziel zu erreichen.
Ziel des Arbeitsprogramms ist es, das Bewusstsein für die Gefahren von Abstürzen am Arbeitsplatz deutlich zu stärken und einen aktiven Beitrag zur Vermeidung schwerer Unfälle sowie zur Förderung einer nachhaltigen Sicherheitskultur zu leisten. Ausgerichtet auf die Kernbotschaft „Jeder Absturz ist vermeidbar“ steht das Programm 2026 unter dem Claim „Sicher hoch hinaus“.
Die inhaltliche Konzentration liegt auf den Schwerpunkten Gerüste und Leitern, Dacharbeiten sowie Fahrzeuge und Laderampen. Hinsichtlich der Ausrichtung auf einzelne Branchen liegt der Fokus auf dem Elektrohandwerk (insbesondere Photovoltaikmontage), auf Bauarbeiten im Bereich Heizung, Lüftung und Klima sowie auf klassischen Dacharbeiten. Um die Themen zielgruppenorientiert über das Jahr zu verteilen, sollen die Kommunikationsschwerpunkte im 2. Quartal 2026 inhaltlich auf Gerüste und Leitern sowie im 3. Quartal auf Dacharbeiten abzielen. Im 4. Quartal soll es schwerpunktmäßig um die Vermeidung von Absturzunfällen bei Laderampen und Fahrzeugen gehen.
Geplant sind neben einer Beratungsoffensive auch Aktionswochen zu den Kommunikationsschwerpunkten sowie eine crossmediale Informationskampagne.