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(leer) Quelle:BAuA | Monika Büning

Dr. Klaus Schäfer übernimmt für 2026 den Vorsitz der Nationalen Arbeitsschutzkonferenz

Datum 08.01.2026

Die Unfallversicherungsträger haben turnusgemäß zum Jahresbeginn den Vorsitz der Nationalen Arbeitsschutzkonferenz (NAK) angetreten. Dr. Klaus Schäfer, Präventionsleiter der Berufsgenossenschaft Handel und Warenlogistik (BGHW), ist von den Trägern der Gemeinsamen Deutschen Arbeitsschutzstrategie (GDA) mit dieser Aufgabe betraut worden.

Stellvertreter im NAK-Vorsitz sind Peer-Oliver Villwock (Unterabteilungsleiter "Arbeitsschutz", Bundesministerium für Arbeit und Soziales) und Sabine Majehrke (Vorsitzende des Länderausschusses für Arbeitsschutz und Sicherheitstechnik (LASI) und Leiterin Referat Sicherheit und Gesundheit in der Arbeitswelt, Sächsisches Staatsministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr).

Dr. Klaus Schäfer erklärt zur Übernahme des NAK-Vorsitzes: "Die Arbeitswelt von 2026 ist digitaler, flexibler und komplexer denn je. Unser Auftrag in der NAK ist es, den Arbeitsschutz gemeinsam weiterzuentwickeln und ihn als aktiven Wegbereiter für eine gesunde und nachhaltige Transformation zu positionieren. So machen wir Sicherheit und Gesundheit zu einem festen Bestandteil moderner Unternehmenskultur." 

Die Gemeinsame Deutsche Arbeitsschutzstrategie (GDA) ist eine auf Dauer angelegte konzertierte Aktion von Bund, Ländern und Unfallversicherungsträgern mit dem Ziel, durch das abgestimmte Vorgehen der Arbeitsschutzbehörden auf Bundes- sowie Länderebene und der Unfallversicherungsträger zur Verbesserung der Sicherheit und des Gesundheitsschutzes der Beschäftigten bzw. Versicherten in den Unternehmen beizutragen.

Als zentrales Entscheidungsgremium zur Umsetzung der GDA wurde die Nationale Arbeitsschutzkonferenz NAK eingerichtet. Sie setzt sich zusammen aus je drei Vertretern des Bundes, der Arbeitsschutzbehörden der Länder und der Unfallversicherungsträger. Je drei Vertreter der Arbeitgeber und Arbeitnehmer, die von ihren Spitzenorganisationen entsandt worden sind, nehmen mit beratender Stimme teil. Der Vorsitz der NAK wechselt jährlich zwischen den GDA-Trägern.

Im Rahmen der noch laufenden 3. Strategieperiode hat sich die GDA das übergeordnete Ziel gesetzt: "Arbeit sicher und gesund gestalten: Prävention mit Hilfe der Gefährdungsbeurteilung". Unterlegt wurde diese strategische Ausrichtung durch die systematisch verknüpften Arbeitsschutzziele einer "Guten Arbeitsgestaltung bei Muskel-Skelett-Belastungen", der "Guten Arbeitsgestaltung bei psychischen Belastungen" sowie einem "Sicheren Umgang mit krebserzeugenden Gefahrstoffen".